Das Haus am Eaton Place
Die Serie Das Haus am Eaton Place wurde von 1971-1975 produziert, und war sowohl in Amerika, in Großbritannien, und in Deutschland eine der erfolgreichsten Serien. In Deutschland wurden von 68 produzierten Folgen nur 52 ausgestrahlt, die zudem von 50 Minuten auf 43 Minuten gekürzt wurden um sie dem Deutschen Fernsehen anzupassen.
Die Serie erzählt das Leben der Familie Bellamy und deren Dienstboten, in der Stadt London in den Jahren zwischen 1903 und 1930. Die Familie lebt zusammen mit den Dienstboten in einem fünfstöckigen Haus am Eaton Place 165 in Belgravia. Richard Bellamy ist das Oberhaupt der Familie. Seine erste Frau Marjorie kam bei dem Untergang der Titanic ums Leben, und jetzt leben seine beiden Kinder James und Elizabeth zusammen mit ihrem Vater und seiner zweiten Frau Virginia in einem Haus. Sein Sohn James ist ebenfalls verheiratet, seine Frau Hazel stirbt später bei einer Grippeepidemie. Mit im Haus lebt die Cousine von James und Elizabeth, Georgina Worsley, und unterschiedliche Hausangestellte wie zum Beispiel der Butler Angus Hudson, die Köchin Mrs. Kate Bridges, oder das Hausmädchen Rose Buck.
In allen Ländern in denen die Serie ausgestrahlt wurde faszinierte sie das Publikum. Die Idee zur Serie stammte dabei von der Schauspielerin Jean Marsh – Hausmädchen Rose – und Eileen Atkins. Die Serie war die erste die auf Video aufgenommen wurde, wobei einige Außenaufnahmen immer noch auf normalem Film entstanden. Die Serie kam nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei den Kritikern sehr gut an, was in erster Linie an den sehr guten Schauspielern lag. Alleine 8 Emmys wurden der Serie verliehen, und selbst Queen Elizabeth II gab zu dass diese ihre Lieblingsserie war, und ihr vor allem besonders gut Mrs. Bridges, die Köchin gefiel.
