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Kritik zum SF-Thriller “I´am Legend”

Der SF-Thriller “I´am Legend” kam im Februar in die deutschen Kinos und ist seit wenigen Wochen bereits auf DVD sowie Videoportalen zu haben. Gestern habe ich ihn mir bei Maxdome.de angeschaut und habe dafür 4,99 Euro bezahlt aber wurde mehr oder weniger nicht sonderlich enttäusch. Die Geschichte handelt vom US-Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith), der ein Heilmittel gegen Krebs entwickelt hat aber durch einen unglücklichen Zufall entwich der Stoff aus dem Labor und hatte negative Auswirkungen auf die Menschen. Drei Jahre nach den Virenausbruch, es ist das Jahr 2012 scheint Robert Neville der einzige Überlebende zu sein und lebt in der Metropole New York City. Den Tag nutzt er um sich mit Lebensmitteln zu versorgen aber sobald es Nacht wird, erscheinen die durch das Heilmittel zu Mutanten entwickelten Menschen auf den Strassen und begeben sich auf Nahrungssuche. In seinem Haus schließt er sich die Nacht über ein und forscht an einem Gegenmittel.

Eines Tages findet er es schließlich und testet es an einer mutierten Frau. Zugleich gerät er aber in einen Hinterhalt und wird beinahe gefangen genommen aber Anna, eine weitere Überlebende rettet ihn vor den gefährlichen Mutantenwesen. Das Gegenmittel wirkt effektiv aber in der gleichen Nacht greift eine Gruppe Mutanten das Haus an. Der Wissenschaftler zündet Autobomben vor seinem Haus aber hält die Mutantenarmee nur wenige Minuten auf. Zusammen mit Anna und ihren Sohn Ethan flüchtet er in den Keller zu seinem Labor. Eine Schiebetür aus Plexiglas schützt die Überlebenden, allerdings nur kurz bevor der Anführer der Mutanten das Sicherheitsglas mit seiner ganzen Körperwucht zerstört. Im letzten Moment übergibt der Wissenschaftler der Überlebenden das Gegenmittel bevor sich mit einer Granate selbst in die Luft sprengt wodurchm die Mutantenwesen ihren Tod finden. Ein Flucht-Tunnel führt Anna und Ethan nach draußen, wo sie in ihren Geländewagen steigen und nach Maryland, zu einer kleinen Kolonie Überlebender fliehen und das Gegenmittel dem Militär übergeben.

Der Film beginnt langsam, es wird ein Spannungsbogen bis zum dramatischen Ende aufgebaut aber mit 97 Minuten ist die Filmlänge einfach zu kurz. Die Mutanten sind sehr gut gemachte Computeranimationen und kann mitfühlen wie sich Robert Neville alias Will Smith als einziger Überlebnder in einer Millionenstadt fühlt. Spannende Momente sind gut verteilt, etwa als er “Fred”, eine Schauspielpuppe auf der Strasse sieht, die eigentlich vor einem Videoladen stehen sollte. Klar kann die Puppe nicht sprechen aber Robert versucht eine Unterhaltung und feuert eine Salve aus seinem Maschinengewehr ab worauf “Fred” sein nicht imaginäres Leben verliert. Als Robert zurück zu seinem Geländewagen geht, tritt er in eine Falle und wird durch ein Seil nach oben gezogen. Er kann sich retten und flüchtet nach Hause aber hat beim Kampf gegen mutierte Hunde seinen besten, den Schäferhund Sam und muss ihn ebenfalls töten da er von dem Virus befallen wurde. Eigentlich ist die Handlung des Films gut aber die Spannung wurde auf 97 Minuten komprimiert, da kann der Vorgänger “Der Omega-Mann” aus dem Jahre 1971 mit Charlton Heston als Robert Neville mit einer größeren Handlungstiefe besser überzeugen.





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