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Roots – Ausstrahlung auf Arte

Ab dem 8. Juni kehrt die Mini-Serie „Roots“ zurück auf den Bildschirm. Arte zeigt um 20.40 die Geschichte des verschleppten Kunta Kinte. Eigentlich wurde die Serie im Jahre 1977 erstmals ausgestrahlt, aber sie hat bis heute nicht Begeisterung verloren. Die Geschichte dreht sich um die brutale Verschleppung der Afrikaner während der Zeit um 1750.
Kunta Kinte alias LeVar Burton ist 17 und stammt ursprünglich aus dem afrikanischen Dorf Juffure in Gambia. Schon während der Verschiffung der zukünftigen Sklaven erlebt Kunta was passiert wenn sich die Schwarzen versuchen aufzulehnen. Unwissend und entwurzelt landet er in Virginia auf einer Plantage. Die zwölfteilige Serie dokumentiert sein Leben bis ins Erwachsenenalter. Ihm misslingen mehrere Fluchtversuche weswegen er verprügelt wird, seine Frau wird verkauft und vergewaltigt, seine Kinder werden ebenfalls groß in der Sklaverei und erleiden massive Misshandlungen. Die Konflikte der Afro-Amerikaner und Weißen in Amerika werden in ihrem Ursprung nicht nur real dargestellt, sondern auch mit vielen Emotionen kombiniert. Trotz einer späteren Freiheit der Schwarzen ist noch kein Ende der Probleme in Aussicht.
„Roots“ beschreibt das Schicksal von insgesamt sieben Generationen. Familien werden auseinander gerissen, die Menschen werden misshandelt und das alles nur wegen einer anderen Hautfarbe und Herkunft. Arte holt mit der wiederholten Ausstrahlung dieser Serie ein Stück Vergangenheit zurück, die leider heutzutage oftmals verdrängt wird. Die Idee zu der Serie stammt aus einem Roman von Alex Haley. „Roots“ wird die modernen Fernseh-Begeisterten nicht nur mit einer spannenden Geschichte beeindrucken, sondern auch mit alten Filmikonen wie O.J. Simpson und Louis Gossett.





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